Raumluft

 

Raumluftanalysen machen deutlich welcher Belastung an Allergenen, Schimmel oder Schadstoffen wir ausgesetzt sind.

 

 

Richtiges Lüften und Heizen

  • Stoßlüftung mehrmals täglich mindestens 5 bis 10 Minuten, im Sommer länger (20 bis 30 Minuten) lüften als im Winter, bei weit geöffnetem Fenster, am besten durch Öffnen gegenüberliegender Fenster ("Durchzug")
  • Immer lüften, wenn Wasserdampf entsteht (beim Kochen, nach dem Duschen, beim Wäschetrocknen)
  • Arbeiten mit geruchsintensiven Stoffen nur bei gleichzeitiger guter Lüftung durchführen
  • Auf kontinuierlichen Luftaustausch beim Heizen und Kochen mit Kohle oder Gas sowie beim Gebrauch von Kaminöfen achten
  • Auch selten genutzte Räume regelmäßig lüften
  • Alle Räume ausreichend heizen (mindestens 17 °C, Flure 15 °C), Türen zu weniger beheizten Räumen schließen
  • Heizkörper bei geöffnetem Fenster abdrehen
  • Heizung nur nachts drosseln; tagsüber auf konstanter Temperatur belassen

 

Wir erstellen Raumluftproben aus den Bereichen Innenraum und Arbeitsschutz

Probennahme mittels MAS-Sampler
Analytik: Quantifizierung und Speziesdifferenzierung von Schimmelpilzen
Bestimmung der Gesamtsporenzahl (Holbach)

 

 

Bestimmung der Raumluftqualität

Aufgrund unterschiedlicher Probennahme und Messmethoden für die Mikroorganismenunterscheiden wir hier die Messungen für die Bereiche:


Arbeitsplätze, die durch eine dauerhafte, außergewöhnliche mikrobielle Belastung gekennzeichnet sind.
Innenräume, die normalerweise keine außergewöhnliche mikrobielle Belastung aufweisen(z. B. Wohnungen, Büros, öffentliche Gebäude, u. s. w.)

Die Luftproben der Arbeitsplatzmessungen werden durch Beaufschlagung von Filtern gezogen. Die Mikroorganismen werden entweder durch direktes Auflegen (direkte Methode) oder nach Suspendierung (indirekte Methode) von den Filtern auf Nährmedien übertragen und kultiviert. Während einer Inkubationszeit von maximal 10 Tagen werden die sich entwicklenden Mikroorganismenkolonien alle 2 Tage gezählt (quantitative Analyse); nach Abschluß der Inkubationszeit erfolgt die Art-Differenzierung (qualitative Analyse).

Die Luftproben der Innenraummessungen werden durch direkte Beaufschlagung von Nährbodenplatten (Impaktion) gezogen und können anschließend sofort kultiviert werden. Während einer Inkubationszeit von maximal 10 Tagen werden die sich entwicklenden Schimmelpilzkolonien alle 2 Tage gezählt (quantitative Analyse); nach Abschluß der Inkubationszeit erfolgt die Art-Differenzierung (qualitative Analyse).

 
Druckversion Druckversion | Sitemap
© WIB Württembergisches Institut für Feuchtigkeit Bauschäden und Schimmel
Gutachter Weise für Schimmel, Feucht, Bauschäden und Raumluft
KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ | DOWNLOADS |